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24.02.2011

Hoffnungsschimmer -- Die Katastrophengebiete ein Jahr nach dem Tsunami (2005)

29:16

Dezember 2004: Ein Erdbeben der Stärke 9,1 auf der Richterskala löst gigantische Tsunami-Wellen aus, die sämtliche Küsten von mehr als 10 Ländern entlang des Indischen Ozeans zerstören. An die 250.000 Menschen aus Indonesien, Sri Lanka, Indien, Thailand u.a. verloren ihr Leben; Millionen wurden heimatlos in einer der schrecklichsten Umweltkatastrophen aller Zeiten. Als zwei der am meisten betroffenen Gebiete gelten die Anaman Inseln und Sri Lanka. Einst ein Paradies lagerten die Anamahnen und die Nikobahren in der Bucht von Bengalen, 1200 Kilometer vom indischen Festland entfernt. Nun sind sie vollkommen zerstört. Groß Nicobar, dem Mittelpunkt des Tsunamis nächstgelegene Insel des Nicobar Archipels, ist isoliert. Alle Häuser wurden weggeschwemmt. Inseln wie Camorta, Katchal und Trinket haben eine geographische Veränderung erfahren. Durch die gigantischen Wellen sind Form und Größe der Inseln verschoben. Die Bewohner Sri Lankas, südwestlich von Anaman, teilen das gleiche Schicksal. Auch sie bemühen sich um Wiederaufbau der zerstörten Gebaeude. Bekannt für seine reiche Flora und Fauna, bietet die Insel ein Bild der Zerstörung. Binnen 20 Minuten verloren 31.000 Menschen ihr Leben in einer gigantischen Welle; davon gelten 5.500 als vermisst und 119.000 als heimatlos. Um das Post-Tsunami Trauma zu verarbeiten, hat die katholische Kirche ein psycho-soziales Trainingsprogramm erstellt, das den Heilungsprozess -- speziell stark betroffenen Frauen und Kindern - vorantreiben soll. Die Kirche beschaffte neue Boote, Fischernetze und Tauchausrüstungen, um den Fischern in Sri Lanka den Lebensunterhalt zu erhalten. Mikro-Darlehen wurden an Händler vergeben, damit sie ihren Beruf wieder aufnehmen konnten. Da die Kirche vor Ort außerstande war, diese Initiativen finanziell zu unterstützen, haben internationale katholische Hilfsorganisationen wie "Kirche in Not" diese Aufgabe übernommen. Sie unterstützen die Einheimischen vor allem mit der Finanzierung des Wiederaufbaus von zerstörten Kirchen und Missionshäusern. Dieses Video können Sie auch unentgeltlich bestellen bei: KIRCHE IN NOT Lorenzonistraße 62 81545 München Telefon: +49 89 - 64 24 888-0 Fax: +49 89 - 64 24 888-50 info@kirche-in-not.de www.kirche-in-not.de

Erstausstrahlung (bzw. hochgeladen am):
24.02.2011
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